Auf dieser Baustelle wird gleich ein Containerschiff vom Stapel laufen.

                                                                                           Baustelle

Dies ist eine Baustelle, in Kürze wird hier nach und nach ein Teil meiner Beiträge zur Schifffahrt und Schiffsbetriebstechnik hochgeladen.Seit  1986 wurden von mir regelmäßige Beiträge in Fachzeitschriften veröffentlicht. Außerdem entstanden Bücher und Buchbeiträge, die nachfolgend aufgeführt werden.

Dabei wurden vorwiegend Themen der Schiffstechnik behandelt, die hier abgedruckten Beiträge werden in folgender Übersicht aufgelistet.

Im Motorenmuseum Lütjensee sind  historische vielfach lauffähige Motoren ausgestellt (Foto Dr. Hochhaus)
Im Motorenmuseum Lütjensee sind historische vielfach lauffähige Motoren ausgestellt (Foto Dr. Hochhaus)

Beginnend mit der                                                            Historie

wurden hier einige Beiträge zur Entwicklung der Antriebstechnik auf Schiiffen hochgeladen:

 

Maschinentechnik

Dieselmotoren

Dieselmotoren auf U-Booten der Kaiserlichen Marine

Artania

E-Anlagen

Schnelldampfer Deutschland

200 Jahre Bananenschifffahrt

Elektrische Anlagen auf Fähr- und Kreuzfahrtschiffen

 

 

Modell einer historischen Werft zur Zeit des Holzschiffbaus (Foto Dr.  Hochhaus)
Modell einer historischen Werft zur Zeit des Holzschiffbaus (Foto Dr. Hochhaus)

                                                                                                Werften:

Howaldtswerke

Dawartz Schiffswerft in Tönning

.

 

 

                                                                                                  Reedereien

 

Reederei Harmstorf & Co.

Ostsee vor Neustadt,  1945: Liegeplätze der von Jagdbombern versenkten Schiffe "Cap Arcona", "Thielbeck"  und "Deutschland"
Ostsee vor Neustadt, 1945: Liegeplätze der von Jagdbombern versenkten Schiffe "Cap Arcona", "Thielbeck" und "Deutschland"

und                                                                                      anderen Themen

 

Vor 70 Jahren (Versenkung der Häftlingsflotte in der Lübecker Bucht)

Luftfracht, die Kühlkette wird geschlossen

Europas Fruchthäfen

 

Die Kühlscjiffe "Coral Mermaid" und "Albermarle Island" liegen an der Hamburger Bananenpier (Foto Dr. Hochhaus)
Die Kühlscjiffe "Coral Mermaid" und "Albermarle Island" liegen an der Hamburger Bananenpier (Foto Dr. Hochhaus)
Die LNG-Barge "Hummel" rechts versorgt die Aidamar ganz links) im Hamburger Hafen mit Strom
Schiffe und wie hier Kreuzfahrtschiffe werden im Hafen weniger Schadstoffe mit dem Abgas in die Umwelt geben. Hier wird die "Aida-Mar" (ganz links) von der LNG-Barge "Hummel" mit Strom versorgt (Foto Dr. Hochhaus)

sowie neue sehr aktuelle Entwicklungen zum                Klimaschutz  auf Schiffen

 

Klimaschutz und Schifffahrt (2016)

Akkufähre Ampere
Hybridschiffe

Erste LNG-Schiffe in Deutschland

LNG-Schiff Helgoland (Neubau)

LNG-Schiff Ostfriesland (Umbau)

 
                           

Vorwärmer dienen zum Aufheizen und Filter und Separatoren zum Reinigen.
Technische Anlagen zur Brennstoffaufbereitung auf einem Containerschiff (Foto Dr. Hochhaus)
Blick von oben auf die Abgasturbolader, das Abgasrohr und die Zylinderköpfe eines Zweitaktkt-Hauptmotors zum Antrieb eines Containerschiffes (Foto Dr. Hochhaus)
Blick von oben auf die Abgasturbolader, das Abgasrohr und die Zylinderköpfe eines Zweitaktkt-Hauptmotors zum Antrieb eines Containerschiffes (Foto Dr. Hochhaus)
Taufe des Errichterschiffes "Innovation" in Bremerhaven, rechts stehen viele Tripods als Gründungen für Offshore Windanlagen (Foto Dr. Hochhaus)
Taufe des Errichterschiffes "Innovation" in Bremerhaven, rechts stehen viele Tripods als Gründungen für Offshore Windanlagen (Foto Dr. Hochhaus)

 Beiträge zu Spezialschiffen wie

                                                                                     Offshore und Windanlagenerrichterschiffe

 

Offshore Windkraft im Klimaschutzplan für Deutschland bis 2050

Offshore von der Lloyd-Werft

Siemens -Offshore Windkraft in Cuxhaven
Offshore-Windanlagen-Errichterschiffe

Aeolus von der Sietaswerft (Errichterschiff)

Vidar (Errichterschiff)

Innovation (Errichterschiff)

 

                       

Auditorium des STG-Studentensprechtages  2014 in Elsfleth (Foto Dr. Hochhaus)
Auditorium des STG-Studentensprechtages 2014 in Elsfleth (Foto Dr. Hochhaus)

                                                                                    Ausbildung und Fortbildung

 

Neben den Hochschulen und Technischen Universitäten findet in den  Schiffsingenieurvereinen und der Schiffbautechnische Gesellschaft Ausbildung und Fortbildung statt.

 

Schiffbauervereinigung Latte (studentische Selbsthilfe-Organistion)

STG-Sprechtag "Intelligente Nachrüstung von Schiffen zur Verbesserung des Schiffsbetriebs"

60 STG Fachausschußsitzung Automation und Messtechnik in Flensburg

STG Studentensprechtag an der Fachhochschule Leer

Maritime technische Ausbildung

2. Berliner Syposium an der TU-Berlin

Schiffsingenieurpatent seit  40 Jahre

 

 

Blick auf das Auditorium des von den Schiffbaustudenten  an der Technischen Universität   am 29.1.2016 veranstalteten  6. Berliner Symposiums (Foto Dr. Hochhaus). .
Blick auf das Auditorium des von den Schiffbaustudenten an der Technischen Universität am 29.1.2016 veranstalteten 6. Berliner Symposiums (Foto Dr. Hochhaus). .

Äquatortaufe mit Siemensemblem (aus Ordenszeitung Latte )  

 

 

 12.1.2 Achtzig Semester Friedrich Sass - Saal

  Michael Schmiechen

 Ich kann mich noch gut an den Sommerabend erinnern, an dem wir nach dem Schleppen von Zeichenbacks und -maschinen auf unserer ersten Versammlung nach kurzer Diskussion den Saal konstituierten. Am nächsten Tag haben wir nicht weiter diskutiert, sondern weiter gearbeitet. So einfach war das damals. Inzwischen haben sich die Zeiten verändert und Generationen haben auf dem Saal nach ihrer Facon gearbeitet und fröhlich gelebt. Ich freue mich, daß das Jubiläum jetzt zünftig gefeiert werden soll und ich werde mich noch mehr freuen, wenn viele ehemalige Saalbürger kommen. Die meisten haben ja noch einen Koffer hier in Berlin, viele sogar eine Schwiegermutter.

 

 

In Berlin wird wieder gebuddelt wie damals, aber noch viel tiefer, weil der Zweck noch höher ist! Dazu gehört auch in Zukunft die Schiffstechnik an der TUB, zu der die Versuchsanstalt auf der Schleuseninsel jetzt auch gehört, hoffentlich nicht nur, um im Zuge des so genannten Sparens, d. h. des Einsparens, abgewickelt zu werden, wie die öffentlichen Freibäder und Toiletten. Sparen heißt, etwas für die Zukunft tun. Und das tut z. B. der GL mit Investitionen in seine Niederlassung in der Hauptstadt. Auch das Jubiläum des Friedrich Sass- Saales kann so ein Zeichen für die Zukunft sein, wenn viele kommen.

 Auf Wiedersehen auf dem Saal!

 

Aus der Ferne [13]

 Wer in den letzten Jahren die Aktivitäten der Latte aus der Ferne mitverfolgen wollte, die über die doch meist recht  gelungenen Lattenabende im Rahmen der STG Jahreshauptversammlung hinausgingen, befand sich wohl zu oft auf verlorenen Posten, sofern er  nicht den direkten Kontakt zu den Berliner Lattenjüngern suchte. Dies soll nun anders werden!  Mit dieser neuen Lattenzeitung soll der Kontakt zu Ehemaligen und Freunden der Berliner Latte aufgebaut und aufrecht erhalten werden, sie sollen informiert werden was an unserer und häufig auch ihrer alten Wirkungsstätte vonstatten geht. Es ist daher von großem Interesse für uns, wie diese erste Ausgabe von Euch aufgenommen wird. Wünsche und Ratschläge für die weiteren, jährlich erscheinenden Ausgaben sind ausdrücklich erwünscht, damit wir hier, die wir oft zu nah mit den Augen vor den Dingen stehen, die Möglichkeit bekommen, unser Tun und Handeln mit dem nötigen Abstand zu betrachten.

 ***

 Humor

 Vier Studenten der Universität Berlin waren so gut im Schiffbau, daß sie alle ihre Tests, Klausuren und Praktika bisher in diesem Semester mit der Bestnote bestanden haben. Sie waren sich so sicher, die Abschlußprüfung zu schaffen, so dass sie sich entschlossen, das Wochenende vor der Prüfung nach Hamburg zu fahren, wo das Ordensfest gefeiert wurde. Sie amüsierten sich gut.

 

Nach heftigem Feiern verschliefen sie den ganzen Sonntag und schafften es nicht vor Montag morgen,  dem Tag der Prüfung - wieder zurück nach Berlin. Sie entschlossen sich, nicht zur Prüfung zu gehen, sondern dem Professor nach der Prüfung zu erzählen, warum sie nicht kommen konnten.

 

 Die vier Studenten erklärten dem Professor, sie hätten in Bremerhaven intensiv in den Archiven des Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven geforscht und geplant gehabt, früh genug zurück zu sein, aber sie hätten einen Platten gehabt auf dem Rückweg und keinen Wagenheber dabei. Es hätte ewig gedauert, bis ihnen jemand geholfen hätte. Deswegen seien sie erst jetzt angekommen! Der Professor dachte darüber nach und erlaubte ihnen dann, die Abschlussklausur am nächsten Tag nachzuholen. Die Studenten waren unheimlich erleichtert und froh.

 

Sie lernten die ganze Nacht durch, und am nächsten Tag kamen sie pünktlich zum ausgemachten Zeitpunkt zum Professor. Dieser setzte jeden Studenten in einen anderen Raum, gab ihnen die Aufgaben und sagte ihnen, sie sollten anfangen. Die 1. Aufgabe brachte fünf Punkte. Es war etwas Einfaches über den Schiffsantrieb. "Cool", dachten alle vier Studenten in ihren separaten Räumen, "das wird eine leichte Prüfung." Jeder von ihnen schrieb die Lösung der 1. Aufgabe hin und drehte das Blatt um: "2. Aufgabe 95 Punkte: Welcher Reifen war platt?"

 

Deutsche Seehäfen haben 2006 über 300 Mio. t umgeschlagen, die sich mit 244 Mio. t auf die Nordseehäfen und 56 Mio. t auf die Ostseehäfen verteilen.. Davon entfielen rund 110 Mio. t auf Containerladung und 133 Mio. t auf Massengut. Insgesamt wurden 13,8 Mio. TEU umgeschlagen, davon 8,9 Mio. TEU in Hamburg und  4,5 Mio. TEU in Bremischen Häfen.

 

 

 

Neben Fahrwasser- und Hafenvertiefungen, Ausweitung der Kajeplätze für Schiffe und Stellplätze für Container sind gewaltige Ausbaumaßnahmen in der Verkehrsinfrastruktur zur Hinterlandanbindung notwendig. Da die Straßen und Schienen an der Küste extrem stark vom Containerverkehr belastet sind, sollte der Wassertransport im Hafen und besonders auf den Binnenwasserstraßen ausgebaut werden. Container werden von Binnenschiffen fast nur auf dem Rhein transportiert.

 

 

 

Hafen

1.000 t

 

2004

2005

2006

Hamburg

99.529

108.253

115.529

Bremische Häfen

45.370

46.655

55.636

Wilhelmshaven

44.956

45.977

43.106

Lübeck

19.168

18.848

21.056

Rostock

16.367

17.147

19.058

Brunsbüttel

6.896

6.598

6.233

Brake

5.002

5.309

5.486

Bützfleth

4.697

4.984

4.812

Puttgarden

3.574

3.735

3.965

Emden

3.498

3.597

3.867

Wismar

2.804

3.750

3.848

Nordenham

3.535

3.780

3.785

Kiel

2.986

3.099

3.047

Sassnitz

2.858

2.623

2.663

Cuxhaven

1.594

1.833

1.867

Duisburg

1.687

1.673

1.618

Stralsund

963

877

854

Flensburg

523

555

496

Lubmin

-

332

405

Wolgast

568

439

380

übrige Häfen

5.294

5.133

5.078

Häfen insgesamt

271.869

285.197

302.789

         

 

 

 

Tabelle 5: Seegüterumschlag deutscher Häfen von 2004-2006 (Quelle Statistisches Bundesamt/VDR)

 

 

 

 

 

Sollte das Größenwachstum der Containerschiffe in gleichem Umfang weitergehen, bisher spricht nichts dagegen, stoßen die großen deutschen Containerhäfen Hamburg und Bremerhaven an ihre Grenzen. Nach der sechsten Containerschiffsgeneration mit Breiten um 45 m, Längen um 350 m und über 6.000 Stellplätzen in TEU wurden die 7. Generation mit 8000-9000 TEU und 2006/07 die 8. Generation mit rund 13.000 TEU in Fahrt gebracht.

 

 

 

Für diese Schiffe mit 14 – 15 m Tiefgang werden Wassertiefen von 16 – 16,5 m benötigt, damit die Schiffe ausreichend Wasser unter dem Kiel haben. Die großen deutschen Häfen Hamburg und Bremerhaven sind für die 6. Generation eingerichtet, die 7. und 8. Generation muss sich bei voller Abladung beim Aus- und Einlaufen nach Tidefenstern richten. Die Häfen Hamburg und Bremerhaven haben sich mit großen Containerbrücken mit Reichweiten bis 22 Reihen Container an Deck entsprechend einer Schiffsbreite von 56 m auf überbreite Containerschiffe eingestellt (Abbildung 25). Die Einschränkung des Tiefgangs für deutsche Häfen wird durch den geplanten Bau des Containerhafens Jadeport in Wilhelmshaven aufgehoben, hier stehen 18,5 m tiefes Fahrwasser zur Verfügung