Auf dieser Baustelle wird gleich ein Containerschiff vom Stapel laufen.

                                                                                           Baustelle

Dies ist eine Baustelle, in Kürze wird hier nach und nach ein Teil meiner Beiträge zur Schifffahrt und Schiffsbetriebstechnik hochgeladen.Seit  1986 wurden von mir regelmäßige Beiträge in Fachzeitschriften veröffentlicht. Außerdem entstanden Bücher und Buchbeiträge, die nachfolgend aufgeführt werden.

Dabei wurden vorwiegend Themen der Schiffstechnik behandelt, die hier abgedruckten Beiträge werden in folgender Übersicht aufgelistet.

Im Motorenmuseum Lütjensee sind  historische vielfach lauffähige Motoren ausgestellt (Foto Dr. Hochhaus)
Im Motorenmuseum Lütjensee sind historische vielfach lauffähige Motoren ausgestellt (Foto Dr. Hochhaus)

Im Motorenmuseum Lütjensee sind historische vielfach lauffähige Motoren ausgestellt (Foto Dr. Hochhaus)

Modell einer historischen Werft zur Zeit des Holzschiffbaus (Foto Dr.  Hochhaus)
Modell einer historischen Werft zur Zeit des Holzschiffbaus (Foto Dr. Hochhaus)

                                                        und Reedereien

 

Reederei Harmstorf & Co.

Reeder Ernst Russ

„Ostfriesland“ von der AG Ems, das erste LNG-Schiff unter deutscher Flagge

"Helgoland" mit LNG der Reederei Cassen Eils

 

Die LNG-Barge "Hummel" rechts versorgt die Aidamar ganz links) im Hamburger Hafen mit Strom
Schiffe und wie hier Kreuzfahrtschiffe werden im Hafen weniger Schadstoffe mit dem Abgas in die Umwelt geben. Hier wird die "Aida-Mar" (ganz links) von der LNG-Barge "Hummel" mit Strom versorgt (Foto Dr. Hochhaus)
Auditorium des STG-Studentensprechtages  2014 in Elsfleth (Foto Dr. Hochhaus)
Auditorium des STG-Studentensprechtages 2014 in Elsfleth (Foto Dr. Hochhaus)

          sowie neue sehr aktuelle Entwicklungen zur               

Zukünftigen Schifffahrt

 

Klimaschutz und Schifffahrt (2016)

Akkufähre Ampere
Hybridschiffe

Erste LNG-Schiffe in Deutschland

LNG-Schiff Helgoland (Neubau)

LNG-Schiff Ostfriesland (Umbau)

 
                           

Blick von oben auf die Abgasturbolader, das Abgasrohr und die Zylinderköpfe eines Zweitaktkt-Hauptmotors zum Antrieb eines Containerschiffes (Foto Dr. Hochhaus)
Blick von oben auf die Abgasturbolader, das Abgasrohr und die Zylinderköpfe eines Zweitaktkt-Hauptmotors zum Antrieb eines Containerschiffes (Foto Dr. Hochhaus)
Vorwärmer dienen zum Aufheizen und Filter und Separatoren zum Reinigen.
Technische Anlagen zur Brennstoffaufbereitung auf einem Containerschiff (Foto Dr. Hochhaus)
Die Kühlscjiffe "Coral Mermaid" und "Albermarle Island" liegen an der Hamburger Bananenpier (Foto Dr. Hochhaus)
Die Kühlscjiffe "Coral Mermaid" und "Albermarle Island" liegen an der Hamburger Bananenpier (Foto Dr. Hochhaus)
Taufe des Errichterschiffes "Innovation" in Bremerhaven, rechts stehen viele Tripods als Gründungen für Offshore Windanlagen (Foto Dr. Hochhaus)
Taufe des Errichterschiffes "Innovation" in Bremerhaven, rechts stehen viele Tripods als Gründungen für Offshore Windanlagen (Foto Dr. Hochhaus)
Blick auf das Auditorium des von den Schiffbaustudenten  an der Technischen Universität   am 29.1.2016 veranstalteten  6. Berliner Symposiums (Foto Dr. Hochhaus). .
Blick auf das Auditorium des von den Schiffbaustudenten an der Technischen Universität am 29.1.2016 veranstalteten 6. Berliner Symposiums (Foto Dr. Hochhaus). .

                                                               STG, Ausbildung und Fortbildung

 

Neben den Hochschulen und Technischen Universitäten findet in den  Schiffsingenieurvereinen und der Schiffbautechnische Gesellschaft Ausbildung und Fortbildung statt.

 

STG-Sprechtag "Intelligente Nachrüstung von Schiffen zur Verbesserung des Schiffsbetriebs"

60. STG Fachausschußsitzung Automation und Messtechnik in Flensburg

STG Fachausschusssitzung bei der Meyer Werft

STG Studentensprechtag an der Fachhochschule Leer

Aktuelle Anforderungen an die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV

STG Studentensprechtag an der Fachhochschule Leer

STG-Sprechtag "Intelligente Nachrüstung von Schiffen zur Verbesserung des Schiffsbetriebs"

120 Jahre Schiffbautechnische Gesellschaft

 

Ostsee vor Neustadt,  1945: Liegeplätze der von Jagdbombern versenkten Schiffe "Cap Arcona", "Thielbeck"  und "Deutschland"
Ostsee vor Neustadt, 1945: Liegeplätze der von Jagdbombern versenkten Schiffe "Cap Arcona", "Thielbeck" und "Deutschland"

 

 

 

 

 

Erste Ansätze zum Tretbootbau in den 1950er Jahren in Berlin (Tretboote Anfang)

 

 

 

 

 

 

Bau und Erprobung von Neu- oder Umbauten

 

Nachfolgend ein Beispiel (hier das Kapitel 12) aus dem Buch mit 13 Kapiteln zur Geschichte der Latte, eine lockere Vereinigung der Schiffstechnik-Studenten, die sich in Berlin gegründet und im Laufe von rund 140 Jahren über die anderen Universitätsstädte Danzig, Hannover und Hamburg entwickelt hat. Ist schon toll - 140 Jahre!

 

Entwicklung ist das richtige Wort, da heute andere Themen die Studenten bewegen, wie zum Beispiel die Organisation und Durchführung von Vortragsveranstaltungen, das Halten von öffentlichen Vorträgen, praktische Umsetzungen des Gelernten, auch zu Thema Umwelt und Wettbewerb wie im Bau von anspruchsvollen Tretbooten.

 

Daher spielt der Tretbootbau und -Wettrennen heute eine große Rolle, der inzwischen international ausgetragen wird.

Historisch gesehen wird in verschiedenen Ordenszeitungen über die seit 1980 durchgeführten Tretbootregatten berichtet. Die Tochter der Latte Berlin in Hannover begann 1980 die 1. nationale Regatta, die mit vier Schiffbauerteams (Aachen, Berlin, Hannover und Kiel) auf dem Maschsee in Hannover durchgeführt wurde.
Die 25. Regatta fand in Berlin auf der Regattastrecke „Grünau“, die berühmteste Regattastrecke Berlins, statt. Schon im 19. Jahrhundert siedelten sich andiesem Fleck Berliner Rudervereine an. Ihre heutige Form verdankt die Regattastrecke den Olympischen Spielen 1936.

 

Doch lassen wir die Betroffenen, in diesem Fall die Studenten, selbst reden bezw. sich selbst darstellen. Das ist besonders gut gelungen mit dem folgenden Kurzfilm von der 40. Reggatta in Ratzeburg:

 IWR2019 in Hamburg/Ratzeburg – ausgerichtet von der HF Latte

 

 

Tretboote heute (Ratzeburg)

 

 

Tretboote? Was haben die an der Uni zu suchen?

Text der Studenten

Unsere Tretboote sind was anderes als die, die man Sonntags auf dem Baggersee sieht. Nach fast 40-jähriger Tradition findet alljährlich eine Tretboot-Regatta zwischen europäischen Schiffbaustudenten statt, die International Waterbike Regatta (IWR). Regeln gibt es fast keine, das Wichtigste ist: Die Boote müssen selbst entworfen, gebaut und getreten werden und vor allem Spaß soll’s machen. In unterschiedlichen Disziplinen – Sprint, Slalom, Langstrecke und Sonderdisziplinen – treten die Studenten in ihren Tretbooten gegen einander an. Und da dem Sieger ewiger Ruhm winkt, wird jede Menge Entwicklungsarbeit geleistet und eine Menge Freizeit, Mühe und nicht zuletzt Geld in die Boote gesteckt, so dass sie heute ausgereifte High-Tech-Gefährte aus Kohlefaser sind. An dem Entwurf und Bau der Boote sind über alle Semester Schiffbau-Studenten beteiligt, so dass jeder das gerade gelernte anwenden und weitergeben kann.

 

Hier einige Beispiele zu der Schiffbauervereinigung LAtte, die sich selbst als Gemeinschaft der Schiffs- und Meerestechnikstudierenden sieht, aber auch für Studierende anderer Studiengänge offen ist. Es steht die Gemeinschaft an erster Stelle, sowohl was das gemeinsame Studieren, das Tretbooten konstruieren und bauen als auch Feiern  angeht.

 

-Berliner Latte (Heylige FRau Latte zu Berlin

-Hamburger Latte (HF Latte)

 

IWR2019 in Hamburg/Ratzeburg – ausgerichtet von der HF Latte

http://www.hf-latte.de/tretboote/tretboote/

 

Äquatortaufe mit Siemensemblem

(aus der Ordenszeitung der Berliner Latte)  

 

 

 12.1.2 Achtzig Semester Friedrich Sass - Saal

  Michael Schmiechen

 Ich kann mich noch gut an den Sommerabend erinnern, an dem wir nach dem Schleppen von Zeichenbacks und -maschinen auf unserer ersten Versammlung nach kurzer Diskussion den Saal konstituierten. Am nächsten Tag haben wir nicht weiter diskutiert, sondern weiter gearbeitet. So einfach war das damals.

 

Inzwischen haben sich die Zeiten verändert und Generationen haben auf dem Saal nach ihrer Facon gearbeitet und fröhlich gelebt. Ich freue mich, daß das Jubiläum jetzt zünftig gefeiert werden soll und ich werde mich noch mehr freuen, wenn viele ehemalige Saalbürger kommen. Die meisten haben ja noch einen Koffer hier in Berlin, viele sogar eine Schwiegermutter.

 

In Berlin wird wieder gebuddelt wie damals, aber noch viel tiefer, weil der Zweck noch höher ist! Dazu gehört auch in Zukunft die Schiffstechnik an der TUB, zu der die Versuchsanstalt auf der Schleuseninsel jetzt auch gehört, hoffentlich nicht nur, um im Zuge des so genannten Sparens, d. h. des Einsparens, abgewickelt zu werden, wie die öffentlichen Freibäder und Toiletten. Sparen heißt, etwas für die Zukunft tun. Und das tut z. B. der GL mit Investitionen in seine Niederlassung in der Hauptstadt. Auch das Jubiläum des Friedrich Sass- Saales kann so ein Zeichen für die Zukunft sein, wenn viele kommen.

 Auf Wiedersehen auf dem Saal!

 

Aus der Ferne [13]

 Wer in den letzten Jahren die Aktivitäten der Latte aus der Ferne mitverfolgen wollte, die über die doch meist recht  gelungenen Lattenabende im Rahmen der STG Jahreshauptversammlung hinausgingen, befand sich wohl zu oft auf verlorenen Posten, sofern er  nicht den direkten Kontakt zu den Berliner Lattenjüngern suchte. Dies soll nun anders werden!  Mit dieser neuen Lattenzeitung soll der Kontakt zu Ehemaligen und Freunden der Berliner Latte aufgebaut und aufrecht erhalten werden, sie sollen informiert werden was an unserer und häufig auch ihrer alten Wirkungsstätte vonstatten geht. Es ist daher von großem Interesse für uns, wie diese erste Ausgabe von Euch aufgenommen wird. Wünsche und Ratschläge für die weiteren, jährlich erscheinenden Ausgaben sind ausdrücklich erwünscht, damit wir hier, die wir oft zu nah mit den Augen vor den Dingen stehen, die Möglichkeit bekommen, unser Tun und Handeln mit dem nötigen Abstand zu betrachten.

 ***

 Humor

 Vier Studenten der Universität Berlin waren so gut im Schiffbau, daß sie alle ihre Tests, Klausuren und Praktika bisher in diesem Semester mit der Bestnote bestanden haben. Sie waren sich so sicher, die Abschlußprüfung zu schaffen, so dass sie sich entschlossen, das Wochenende vor der Prüfung nach Hamburg zu fahren, wo das Ordensfest gefeiert wurde. Sie amüsierten sich gut.

 

Nach heftigem Feiern verschliefen sie den ganzen Sonntag und schafften es nicht vor Montag morgen,  dem Tag der Prüfung - wieder zurück nach Berlin. Sie entschlossen sich, nicht zur Prüfung zu gehen, sondern dem Professor nach der Prüfung zu erzählen, warum sie nicht kommen konnten.

 

 Die vier Studenten erklärten dem Professor, sie hätten in Bremerhaven intensiv in den Archiven des Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven geforscht und geplant gehabt, früh genug zurück zu sein, aber sie hätten einen Platten gehabt auf dem Rückweg und keinen Wagenheber dabei. Es hätte ewig gedauert, bis ihnen jemand geholfen hätte. Deswegen seien sie erst jetzt angekommen! Der Professor dachte darüber nach und erlaubte ihnen dann, die Abschlussklausur am nächsten Tag nachzuholen. Die Studenten waren unheimlich erleichtert und froh.

 

Sie lernten die ganze Nacht durch, und am nächsten Tag kamen sie pünktlich zum ausgemachten Zeitpunkt zum Professor. Dieser setzte jeden Studenten in einen anderen Raum, gab ihnen die Aufgaben und sagte ihnen, sie sollten anfangen. Die 1. Aufgabe brachte fünf Punkte. Es war etwas Einfaches über den Schiffsantrieb. "Cool", dachten alle vier Studenten in ihren separaten Räumen, "das wird eine leichte Prüfung." Jeder von ihnen schrieb die Lösung der 1. Aufgabe hin und drehte das Blatt um: "2. Aufgabe 95 Punkte: Welcher Reifen war platt?"